Hashimoto
Hashimoto Thyreoiditis ist eine chronische Schilddrüsenentzündung, die, wenn man nicht gegensteuert, immer mehr Gewebe zerstört, bis es letztlich notwendig wird, dass Hormone (Thyroxin) substituiert werden. Bis dahin kommt es schubweise zu Unter- und Überfunktionen.
Die Schilddrüse ist für Wachstum im Körper zuständig und bestimmt den Grundumsatz. Wenn sie nicht voll funktioniert, kommt es zu Gewichtsproblemen, Müdigkeit, Haarausfall, gesteigerte Angst, Ruhelosigkeit, Zittern, Nervosität, Schlaflosigkeit, Heißhunger, etc. Die Symptome sind vielfältig.
Bei Blutwerte kommt es bei Hashimoto insbesondere um den Wert: TPO- AK (Antikörper) an. Zudem betrachtet man auch den TSH-Wert, sowie T3 und T4.
Aus naturheilkundlicher Sicht gibt es häufig Überschneidungen mit dem Epstein-Barr-Virus, Herpes Zoster und Borrelien. Dies wird in meiner Praxis in Betracht gezogen und kinesiologisch nach Anhaltspunkten zu diesen Themen gesucht.
Auch gibt es die Möglichkeit mit Temperaturmessungen (sublingula – unter der Zunge) die Schwankungen der Schilddrüse zu beobachten, insbesondere, wenn auch weitere Symptome passend dazu auftreten.
Faktor Nummer 1 für Auslösung eines erneuten Entzündungsschubs ist Stress (Leistungsdruck, Sorgen, Ängste, zu langes Fasten, etc.). Eine gute Schlafqualität ist ebenso besonders wichtig. Oft ist auch eine hohe Histaminempfindlichkeit zu beobachten, wenn die Schilddrüse gerade in der Überfunktion ist. Der Darm, die Leber und Toxinbelastungen spielen auch oft eine relevante Rolle bei Hashimoto und müssen berücksichtigt werden.
Auch der seelische Anteile, der hinter dieser Erkrankung stecken kann (z. Bsp. fehlender Selbstausdruck), sollte berücksichtigt werden.